Entwicklung mobiler Anwendungen

Summary

Term
Winter 2012
ECTS
6 (also see course catalog)
Level
Master
Instructors
Michael Rohs
Lab Time
Tu. 15:00
Lab Room
Seminarraum 1701, Appelstr. 9A

Course Description

Das Labor beginnt mit einer detaillierten Einführung in Android, zunächst an Hand von individuell zu bearbeitenden Aufgaben. Im ersten Teil werden auch die Design-Guidelines der Plattform und typische Design-Patterns für mobile Anwendungen behandelt. Der zweite Teil läuft in Gruppen von 4 Studierenden ab. Zunächst wird ein Konzept zu einer mobilen Anwendung entwickelt. Ein Oberthema wird vorgegeben, z.B. Orts-basierte Anwendungen. Dann wird innerhalb der Gruppen eine mobile Anwendung in einem benutzerzentrierten Entwicklungsprozess erstellt. Die Milestones umfassen Persona-Definition, Storyboarding, Paper-Prototyping, Entwicklung des Software-Prototyps, heuristische Evaluation und Think-Aloud Studie. Die Zwischenergebnisse werden gruppenweise präsentiert und diskutiert.

Course Objectives

  • Erfahrung mit Mensch-Computer-Interaktion im mobilen Kontext
  • Anwendenkönnen eines benutzerzentrierten Entwurfsprozesses
  • Kenntnisse einer spezifischen mobilen Plattform

Lab Calendar

Date
Topic
16. Oct.
Introduction to Android 1
23. Oct.
Introduction to Android 2
30. Oct.
Introduction to Android 3
6. Nov.
Project brainstorming, persona, features
13. Nov.
Interviews, storyboarding, paper prototyping
20. Nov.
Paper prototyping test
27. Nov.
Start of software prototype
4. Dec.
Continuation of software prototype
11. Dec.
Heuristic evaluation
18. Dec.
Continuation of software prototype
8. Jan.
Think-aloud user study
15. Jan.
Completion of software prototype
22. Jan.
Preparation of final presentation
29. Jan.
Final presentation

Materials

Projects

Das Oberthema war dieses Semester Educational Games. Im Folgenden finden sich Kurzdarstellungen der im Kurs entwickelten Android-Apps.

Portrait Quiz

Portrait Quiz wurde im Rahmen des Labors Entwicklung mobiler Anwendungen im Wintersemester 2012/13 entwickelt. Die beteiligten Studenten waren Elia Franke, Mingxin Fu, Martin Liro, Jakob Zakrzewski und Yi Zuo.

Wer kennt es nicht: Man vergisst das Gesicht zu einem Namen, den man liest, oder man denkt sich "Wie heißt die Person noch gleich, die ich da gerade vor mir sehe?". Das Portrait Quiz schafft Abhilfe. Auf spielerische Weise lernt der Spieler, Gesichter ihren Namen zuzuordnen. Dabei kann der Spieler aus verschiedenen Kategorien wählen, z.B. Politiker oder Schauspieler, je nach Interessengebiet … oder Wissenslücke. Und dank XML-Import kann die Kategorie-Auswahl erweitert werden.

KnotOmania

KnotOmania wurde im Rahmen des Labors Entwicklung mobiler Anwendungen im Wintersemester 2012/13 entwickelt. Die beteiligten Studenten waren Markus Hettig, Evgenij Kiss, Sven Roettering und Susanne Weber.

KnotOmania bietet kurzweiligen Entknotungs-Spielspaß im piratigen Gewand: Durch geschicktes Verschieben von möglichst wenigen Ösen muss versucht werden, das Seilwirrwarr zu entknoten. Wer schafft es, das Knotenchaos zu meistern und auch bei schwierigen Verknotungen einen kühlen Kopf zu bewahren? Wer beweist taktisches Geschick und kann sich mit den wenigsten Zügen die Goldmedaille verdienen? Auch für verzwickten Spaß mit Freunden ist gesorgt, denn im Leveleditor können die verrücktesten Level selbst erstellt werden - wer versagt, darf von der Planke an die Haie verfüttert werden!

Quiztower

Quiztower wurde im Rahmen des Labors Entwicklung mobiler Anwendungen im Wintersemester 2012/13 entwickelt. Die beteiligten Studenten waren David Bormann, Sergey Kartamyshev, Jan-Frederik Kassel, Christian Kater und Lars Krumwiede.

Quiztower kombiniert das klassische Frage-Antwort-Spiel mit Geschicklichkeits-Elementen. Der Spieler muss dabei mit den passenden Antworten einen Turm aus Kisten aufbauen. Sollte er aber eine falsche Antwort auswählen, so explodiert die Kiste und der Turm beginnt zu wackeln. Dieses lässt sich nur durch Neigen des Smartphones ausgleichen.

easyMath

easyMath wurde im Rahmen des Labors Entwicklung mobiler Anwendungen im Wintersemester 2012/13 entwickelt. Die beteiligten Studenten waren Andre Lehnert, Chen Luo und Xiaochen Sui.

Spielidee: Die Idee der easyMath-App besteht in der Verknüpfung des Spielprinzips von Tetris mit Kopfrechenaufgaben.

Spielaufbau: In jeder Spielrunde werden die mathematischen Ausdrücke entsprechend der Benutzererfahrung generiert. Die GameEngine verwendet dazu eine Reihe von Generatoren und eines Scanners. Der Scanner parst die Ausdrücke, baut einen Abstract Syntax Tree auf und bewertet die Tokens auf Basis einer zuvor erstellten Schwierigkeitsskala. Zusätzlich zur Generierung greift die GameEngine auf die SQLite-Datenbank zu, die alle gespielten Aufgaben persistent hält, um falsch beantwortete Aufgaben des gleichen Schwierigkeitsgrads dem Benutzer erneut aufzutragen.

Nach der Generierung der Spielrunde fallen analog zu Tetris Bausteine von oben nach unten, dort frieren sie ein und sind bei easyMath nicht mehr zu entfernen. Die Spielrunde ist in Abschnitte unterteilt, die jeweils einen zu lösenden mathematischen Ausdruck enthält. Die Lösung wird durch einen der Bausteine repräsentiert, allerdings werden auch falsche Antwortmöglichkeiten in weiteren Bausteinen angeboten.

Berührt der Benutzer die richtige Antwort, so verschwinden die Bausteine und es werden Punkte vergeben. Berührt er die falsche Antwort, so wird dies angezeigt und die Reihe von Bausteinen beschleunigt sich, bis sie schließlich bei Berührung einfriert.

Didaktischer Kontext: Auf Grund der umfangreichen Informationssammlung können statistische Auswertungen über die Erfolgsquote (richtig beantwortete Aufgaben) oder z.B. die benötigte Zeit zur Lösung math. Ausdrücke kategorisiert nach Operator als Diagramm ausgegeben werden.

Zielgruppe: Die Zielgruppe der App sind SchülerInnen ab der Grundschule (z.B. löse in 6 Sekunden 1+2 bei 3 Antwortmöglichkeiten). Allerdings nimmt die Schwierigkeit entsprechend zu, sodass auch Studenten ihre Probleme bekommen werden (z.B. löse in 2 Sekunden 4*3+7 bei 5 Antwortmöglichkeiten).